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MayenZeit - Eine schöne Zeit

Inmitten dieser einzigartigen Region liegt die Stadt Mayen.

Umringt von einer Landschaft mit Wäldern, Wiesen und urigen Bachtälern, Zeugen der geologischen Geschichte, liegt sie eingebettet im Tal der Nette.
Erhaben, die Genovevaburg über der Stadt, eine fast vollständige Stadtmauer mit Wehrgang, hübsche Fachwerkhäusern mit der typischen Schiefereindeckungen und Kirchen, untermalen den Eindruck voller Frische und Harmonie im historischen Rahmen goldener Zeiten.
 

Die Burg ist auch Dreh- und Angelpunkt für einen Gang durch die Innenstadt zu Außenstellen des Eifelmuseums. Dazu gehören die Schieferwelten des »Deutschen Schieferbergwerkes« sowie weitere Stationen außerhalb der Burg, die zu einer Museumsroute miteinander verbunden sind. Ein Gang entlang dieser Route führt durch Straßen, Plätze und Winkel vorbei an Kunstobjekten des Museums zu den Außenstellen. Die Innenstadt mit ihren Läden, Cafés und Gaststätten lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

Die Moselschiefer-Straße führt durch eine unterschiedliche und sehr reizvolle Landschaft. Durch Weinberge an der lieblichen Mosel über die Vulkanlandschaft mit dem angeschlossenen Vulkanpark bis zu den Höhen der Eifel. Das Bindeglied all dieser Landschaften ist die hier ansässige Schiefergewinnung und -verarbeitung und die seidig glänzenden Schieferdächer links und rechts des Weges.

Mit der Entwicklung und dem Erbe der Vulkane befasst sich der Vulkanpark Osteifel. In einem Informationszentrum und rund 20 Landschaftsdenkmälern vor Ort wird die Entstehung dieser Vulkanlandschaft und die Nutzung der vulkanischen Gesteine durch den Menschen vermittelt. Weitere Landschaftsdenkmäler sowie drei neue Informationszentren sollen in den nächsten Jahren folgen.
Drei dieser Landschaftsdenkmäler befinden sich in Mayen und sind in das Eifelmuseum eingebunden: Ahl, Katzenberg und Grubenfeld. Darüber hinaus unterhält das Eifelmuseum am Grubenfeld in der Adorfhalle eine Sonderausstellung zum Thema: »Mayen – Zentrum der Mühlsteinherstellung in der Römerzeit«. In den nächsten Jahren soll hier ein weiteres Informationszentrum entstehen. Das Grubenfeld ist auch Standort eines international besetzten Natursteinsymposiums, der Lapidea.

 

Eine Reise durch die Geschichte, der Langeweile ein Schnäppchen schlagen, Kunst und Kultur – alles das ist MayenZeit.

Radeln und Rasten im Reich der Steine

Romantische Zeitreise durch die Vulkaneifel

Radeln zwischen Basalt, Tuff und Schiefer: In der Eifel gehen Radfahrer auf eine Zeitreise ins Reich der Steine. Denn vor den Toren Mayens kommt es zu fantastischen Begegnungen mit der Erdgeschichte. Wo Millionen Jahre ihre Spuren hinterlassen haben, verewigen sich auch Künstler aus aller Welt. Sie treffen sich alle drei Jahre, um aus Urgesteinen tonnenschwere Werke für das Naturstein-Symposion Lapidea auf dem Grubenfeld im Vulkanpark zu schaffen. So mancher Naturkoloss gibt Rätsel auf, denn hinter Figürlichem und Abstraktem verbergen sich geheime Botschaften. Die Gebilde verharren stumm im Grün und sind ideale Kulisse für ein Picknick.

In der Eifel gibt es die richtigen Wege für alle, die mit dem Rad spannende Abenteuer suchen, die Natur erleben und Geschichte entdecken wollen. Ein gut ausgebautes Streckennetz für Familien und Anspruchsvolle verbindet die Region rund um Mayen mit Rhein und Mosel. Echte Könner erklimmen steile Berge mit dem Mountainbike: Die 38 Kilometer vorbei an Schloss Bürresheim nach Kürrenberg, St. Johann und Kottenheim weisen immer bergauf. Prunkvolle Schlösser, trutzige Burgen und erloschene Vulkane prägen den Osten. Wer die familienfreundlichen 31 Kilometer nach Mendig, Kruft, Plaidt und weiter bis zum Rhein radelt, begibt sich auf einen Kreuzzug mit 4500 unverwüstlichen Basaltkreuzen am Wegesrand. Und direkt am Ausgangsort Mayen tauchen Radler ab in die Unterwelt. Das Deutsche Schieferbergwerk informiert 16 Meter unter der Genovevaburg über Arbeit und Alltag der Schieferbergleute. Mit Grubenhelm und Schutzweste machen sich hier schon die Kleinsten ans Werk. Von Mayen geht es auf dem Eifelschieferradweg nach Monreal, Kaisersesch, Masburg und wieder zurück. Eine ehemalige Dampfeisenbahnstrecke dient heute als Moselschiefer-Radweg.
 

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